Nation, Nationalitäten und Nationalismus im östlichen Europa

Festschrift für Arnold Suppan zum 65. Geburtstag

Author: Marija Wakounig,Wolfgang Mueller,Michael Portmann

Publisher: LIT Verlag Münster

ISBN: 3643502419

Category: Citizenship

Page: 702

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Generationen in der Geschichte des langen 20. Jahrhunderts - methodisch-theoretische Reflexionen

Author: Lukás Fasora,Ewald Hiebl,Petr Popelka

Publisher: LIT Verlag Münster

ISBN: 364350750X

Category: Conflict of generations

Page: 199

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Ziel des Buches ist es die Frage der Generationen und Alterskohorten auch in der Geschichtswissenschaft stärker in den Fokus zu rücken. So wird etwa der Frage nachgegangen, ob es generationsspezifische Reaktionsweisen auf bestimmte historische Ereignisse gibt oder wie die Identität einer Generation mit anderen – ideologisch, sprachlich oder kulturell geprägten – Identitäten konkurriert. Das Buch erscheint als erster Band der Reihe Mitteleuropäische historische Perspektiven, die sich methodisch-theoretischen Fragen der Geschichtswissenschaft widmet.
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Author: N.A

Publisher: N.A

ISBN: 3643506740

Category:

Page: N.A

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Zensus und Ethnizität

Zur Herstellung von Wissen über soziale Wirklichkeiten im Habsburgerreich zwischen 1848 und 1910

Author: Wolfgang Göderle

Publisher: Wallstein Verlag

ISBN: 3835328433

Category: History

Page: 331

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Über die Rolle des Zensus bei der Konstruktion von Nation, »Identität" und Ethnizität. Die Volkszählungen im späten Habsburgerreich waren eine zentrale Praxis der Wissensherstellung und Durchethnisierung. Was wurde dabei genau gezählt? Welche kollektiven Identitätsvorstellungen sollten daraus hervorgehen? Welchen Beitrag leisteten wissenschaftliche Weltbilder und Idealvorstellungen von Objektivität? Wie wurde das erzeugte Wissen in modernen Gesellschaften verbreitet und wirksam? Die Studie ist als Wissensgeschichte an der Schnittstelle von Verwaltungs-, Wissenschafts-, und Imperialgeschichte konzipiert. Mit der Konzentration auf Wissenschaft, Administration und mediale Repräsentation kommt Wolfgang Göderle zu überraschenden Ergebnissen: Weder waren staatliche Institutionen völlig frei in ihrem Handeln, noch waren Bürgerinnen und Bürger passive Subjekte im Zensus. Die moderne Volkszählung entwickelte sich mit den wissenschaftlichen Idealen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ihr reibungsloser Ablauf konnte nur gewährleistet werden, wenn hohe Anforderungen erfüllt waren. Insbesondere musste dazu Raum territorial gedacht und administrativ unter Kontrolle gebracht werden. Die Herstellung dieser Vorbedingung wirkt bis in die Gegenwart nach.
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Handbuch der völkischen Wissenschaften

Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme

Author: Michael Fahlbusch,Ingo Haar,Alexander Pinwinkler

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 3110429896

Category: History

Page: 2289

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Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts und verstärkt im Deutschen Kaiserreich war der völkische Nationalismus in der Rechten verankert und gewann während der Weimarer Republik sichtlich an politischer Relevanz. Das Handbuch beschreibt und analysiert das Aufkommen rechtspopulistischer Wissenschaftsfelder seit der Jahrhundertwende bis hin zur Radikalisierung, Nazifizierung und Mobilisierung von Wissenschaftlern für die Kriegs-, Umsiedlungs- und Vernichtungsabsichten in den Jahren bis 1944/45. Völkische Forschungsparadigmen wirkten auch danach in der Bundesrepublik weiter und können bis in die Gegenwart verfolgt werden. Die Neuauflage des Handbuchs nimmt die wissenschaftshistorische Herausforderung an und erschließt mit rund 150 neuen Lemmata und Neuüberarbeitungen bisherige Leerstellen. In über 300 Artikeln werden Forschungsprogramme, Institutionen, Personen, Zeitschriften, Ämter und Politikfelder präsentiert. Basierend auf neuen Archivrecherchen wird der Blick auf die Einbindung akademischer Experten in die ethnische Säuberung sowie auf die Vernichtungspolitik gelenkt. Einzelbiographien verdeutlichen ergänzend die Brüche und Kontinuitäten nach 1945. Wissenschaftlicher Beirat Mitchell Ash, Wien Marina Cattaruzza, Bern Christian Gerlach, Bern Hans Henning Hahn, Oldenburg Frank-Rutger Hausmann, Freiburg Jeffrey Herf, College Park Edouard Husson, Amiens Heidrun Kämper, Mannheim Piotr Madajczyk, Warschau Alena Miskova †, Prag Jan Piskorski, Stettin Uwe Puschner, Berlin Paul Weindling, Oxford
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Nationalisierung der Religion und Sakralisierung der Nation im östlichen Europa

Author: Martin Schulze Wessel

Publisher: Franz Steiner Verlag

ISBN: 9783515086653

Category: History

Page: 272

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Aus dem Inhalt Martin Schulze Wessel: Einleitung: Die Nationalisierung der Religion und die Sakralisierung der Nation im ostlichen Europa Thomas Bremer: Konfessionelle Konflikte aus theologischer Sicht Nationale und religiose Kulte: Stefan Laube: Nationaler Heiligenkult in Polen und Deutschland. Ein erinnerungspolitischer Vergleich aus dem 19. Jahrhundert Frithjof Benjamin Schenk: Die Nationalisierung des kulturellen Gedachtnisses? Das Aleksandr Nevskij-Bild in Rualand im 19. Jahrhundert Religion in den Nationalbewegungen des 18./19. Jahrhunderts: Hans-Christian Maner: Die arumanische Nationo in den Konzeptionen griechisch-katholischer und orthodoxer Geistlicher und Intellektueller Siebenbuergens im 18. und 19. Jahrhundert John-Paul Himka: The Place of Religion in the Ukrainian National Revival Ricarda Vulpius: Der Kirchenkampf in der Ukraine als Beispiel fuer Sakralisierung der Nation und Nationalisierung der Religion (1917-1921) Religion und nationale Festkultur: Harald Binder: Kirche und nationale Festkultur in Krakau 1861 bis 1910 Joachim von Puttkamer: Alltagliche Inszenierungen. Kirchliche und nationale Schulfeste in Ungarn 1867-1914 Religion und Krieg: Juliane Brandt: aJesus und der Weltkriego: Das Schicksal nationalen Gedankenguts des ungarischen Protestantismus im Ersten Weltkrieg Christoph Mick: Der Kult um den Unbekannten Soldaten in der Zweiten Polnischen Republik Religion in Kulturmustern: Klaus Buchenau: Svetosavlje und Pravoslavlje. Nationales und Universales in der serbischen Orthodoxie Vera Urban: Nationalisierung der Religion durch Abgrenzung? Orthodoxie versus Katholizismus in russischen Kulturtheorien des 19. Jahrhunderts Dirk Uffelmann: Nationalstaat und Religion - direkt oder umgekehrt proportional? Die gespannte Historiosophie von Zygmunt Krasinskis aPrzedswito (1843) .
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Das Ende des Nationalismus

neue Fremdenfeindlichkeit und neonationalistische Aufbrüche in Ost- und Westeuropa

Author: Michael Ley,Ernst Gehmacher

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Austria

Page: 178

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Zwangsmigrationen im mittleren und östlichen Europa

Völkerrecht, Konzeptionen, Praxis (1938-1950)

Author: Jiří Pešek (Doc. PhDr.)

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Forced migration

Page: 463

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Religion, Ethnie, Nation und die Aushandlung von Identität(en)

regionale Religionsgeschichte in Ostmittel- und Südosteuropa

Author: István Keul

Publisher: Frank & Timme GmbH

ISBN: 386596009X

Category: Balkan Peninsula

Page: 183

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Contributions in German and English.
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Modernisierungsprozesse und Nationalismusgenese in Osteuropa im 19. Jahrhundert - Interdisziplinäre Fallanalyse anhand ausgewählter Beispiele: Dalmatien und Galizien

Author: Ljubomir Milev

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638574431

Category: History

Page: 16

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Polen und Kroatien - Nationalbewegungen im Vergleich, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem endgültigen Kollaps der kommunistischen Systeme in den osteuropäischen Ländern Anfang der 1990er Jahre, setzten im generellen parallel dazu ablaufende ökonomische, politische und gesellschaftliche Transformationsprozesse ein, die die Umgestaltung der staatlichen und wirtschaftlichen Institutionen und die Wiederherstellung der nationalen Souveränität zum Ziel hatten. Die nationale Emanzipation dieser Länder ließ „die Frage nach historischen Vorbildern für eine Neuordnung gegebener nationaler Einheiten und die Platzierung im europäischen Raum“ 1 aufkommen. Obgleich der politischen und wirtschaftlichen Integration eines Großteils der postkommunistischen Länder in die Strukturen der Europäischen Union und der euro-atlantischen Partnerschaft, zeigt sich trotz dieser Tatsache eine Verschärfung der nationalistischen Tendenzen in einigen dieser Länder. 2 Daher ist es für die Objektivierung dieser Gegebenheiten unabdingbar, die Genese und die Anfangszyklen solcher gegenwärtigen Entwicklungen historisch zu präzisieren und zu untersuchen. Aufgrund des eingeschränkten Umfangs dieser Arbeit kann Genanntes nur auf konkrete Einflussfaktoren beschränkt und territorial/ zeitlich begrenzt werden. Der Terminus des Nationalismus ist aufgrund der historischen Erfahrungen (aus dem Nationalsozialismus) im alltäglichen Sprachgebrauch negativ besetzt und somit ist auch seine objektive Bewertung, abstrahierend von moralischen Wertungen, nicht möglich. Fälschlicherweise wird Nationalismus mit Nationalsozialismus assoziiert und mit Chauvinismus oder den ethno- und xenophoben Exzessen des Dritten Reichs gleichgesetzt, wobei die Formen des Nationalismus, beispielsweise im Sinne von Risorgimento 3 , außer Acht gelassen werden. In der Wissenschaft ist die Präzisierung und Analyse dieses Phänomens lediglich anhand von monokausalen Begriffserklärungen, seien diese sozialpolitisch, historisch, ökonomisch, soziologisch, kulturell, anthropologisch, moralisch oder anders begründet, ungenügend und es bedarf daher einer interdisziplinären Betrachtungs- und Bewertungsweise. Der Schwierigkeit gesellschaftlicher Gruppen, die einen souveränen Nationalstaat zum Ziel haben. [...]
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Nationalismus und Nationalstaat

Studien zum nationalen Problem im modernen Europa

Author: Theodor Schieder

Publisher: N.A

ISBN: 9783525362273

Category: Nationalism

Page: 379

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Postkommunismus und verordneter Nationalismus

Gedächtnis, Gewalt und Geschichtspolitik im nördlichen Schwarzmeergebiet

Author: Dittmar Schorkowitz

Publisher: Peter Lang

ISBN: 9783631576106

Category: History

Page: 445

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Seit dem Systemwechsel in Osteuropa werden Vergangenheitsbilder, sprachliche Zuordnung und Konfessionszugehorigkeit zum Ausbau der Herrschaft nationaler Eliten benutzt. Dieser Prozess beinhaltet die Ersetzung der kommunistischen Ideologie durch ethnonationale Identitaten und die Uberformung der territorial-administrativen Umgestaltung durch die Renaissance der nationalen Idee. Mogen die Auswirkungen dieser Transformation in den postsozialistischen Landern auch regional unterschiedlich sein, so ist der Entwicklung doch gemein, dass Konsens und Gemeinschaft seither im Zuge einer Abgrenzung entsteht, die das Eigene dem Anderen gegenuberstellt und dabei auf Feindbilder zuruckgreift. Dieses Buch will daher das Verhaltnis von Nationsbildung, Geschichtspolitik und Eskalationsdynamik erhellen, um die Funktion einer historischen Sinnstiftung im Kontext nationalistischer Gewaltentfaltung fur einen Teilbereich des ostlichen Europas aufzudecken."
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Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa

Author: Günther Stökl,Manfred Alexander,Hans Hecker,Maria Lammich

Publisher: N.A

ISBN: 9783515032612

Category: Europe, Eastern

Page: 378

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Der Europäische Nationalitätenkongress 1925 bis 1938

nationale Minderheiten zwischen Lobbyistentum und Grossmachtinteressen

Author: Sabine Bamberger-Stemmann

Publisher: N.A

ISBN: 9783879692903

Category: Congress of European Nationalities

Page: 619

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Diaspora-Nationalismus

zur Geschichtskonstruktion Simon Dubnows

Author: Anke Hilbrenner

Publisher: Ruprecht Gmbh & Co

ISBN: N.A

Category: History

Page: 315

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Hilbrenner analyses Simon Dubnow's influential World History of the Jewish People as national historiography from the perspective of Jewish Diaspora in the multinational reality of Eastern Europe.
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Brüderlichkeit und Bruderzwist

Mediale Inszenierungen des Aufbaus und des Niedergangs politischer Gemeinschaften in Ost- und Südosteuropa

Author: Tanja Zimmermann

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 3847001361

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 551

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Wenn man in der Vergangenheit unterschiedliche soziale Schichten, religiöse Glaubensgemeinschaften, Ethnien oder Nationen in einer politischen Bewegung oder in einem Staat vereinen wollte, appellierte man an deren vermeintliche »Brüderlichkeit«. Man berief sich auf übergeordnete Gemeinsamkeiten und rief verschiedene Traditionen auf den Plan: vom frühen Christentum zum Kommunismus, von geheimen Vereinigungen zu proletarischen Bünden und Partisanenverbänden, von Blutsbruderschaft (pobratimstvo) zu multinationalen Staaten (Sowjetunion, Tschechoslowakei, Jugoslawien), vom Panslawismus in allen seien Ausprägungen zu Titos »drittem Weg«. In Rhetorik und medialer Inszenierung reichte die Spannbreite von der Verpflichtung auf metaphorische Bruderliebe bis zur buchstäblichen Vereinnahmung durch Gemeinschaften, die als erpresserischer Familienclan auftraten und ihre politischen Ziele durch Biopolitik und Rassismus umsetzten. Die Beiträge zeichnen die Möglichkeiten der Integration und der Identitätsfindung nach, die den einzelnen Religionsgemeinschaften, Ethnien oder Nationen angeboten wurden. Besonderes Augenmerk liegt auf dem medialen Aufbau einheitsstiftender Symbole und Narrative. Obwohl die Tschechoslowakei und Jugoslawien im Vordergrund stehen, werden auch Querverbindungen zur Sowjetunion bzw. zum postkommunistischem Russland sowie zu anderen Ländern und Nationen, die als Brüder vereinnahmt wurden, hergestellt.
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